Gesundheitsfolgen nach Vulkanausbruch auf La Palma

Eine Studie belegt massive Atembeschwerden und Lungenprobleme bei Kindern und Anwohnern nach der Eruption des Tajogaite im Jahr 2021.

Der Ausbruch des Vulkans Tajogaite im Jahr 2021 dauerte 85 Tage und stieß über 200 Millionen Kubikmeter Lava aus. Betroffen waren El Paso, Tazacorte und Los Llanos de Aridane. Eine Studie der SEPAR untersuchte nun die gesundheitlichen Folgen für die Region.

Die ASHES-Studie mit 1.000 Teilnehmern, darunter Einsatzkräfte und Anwohner, zeigt einen Anstieg von Atemnot und Husten. In stark exponierten Gebieten traten Symptome dreimal häufiger auf. Auch Verhaltensauffälligkeiten und Medikamentenkonsum stiegen an.

Besonders Kinder in der Nähe des Vulkans leiden unter anhaltenden Atembeschwerden und Funktionseinschränkungen der Lunge von bis zu 44 Prozent. Die Belastung durch Schwefel- und Stickstoffverbindungen wirkt sich auch ein Jahr nach Ende der Eruption aus.


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