Verkehrsminister Óscar Puente erwägt die Schließung der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen und für umfassende Renovierungsarbeiten. Während einer Pressekonferenz am Donnerstag erklärte Puente, dass eine vollständige oder abschnittsweise Sperrung der Trasse zur Debatte stehe, um notwendige Modernisierungen effizient umzusetzen.
Hintergrund sind Sicherheitsbedenken nach zwei schweren Unfällen auf der Strecke Madrid-Sevilla, die unter laufendem Betrieb saniert wird. In Adamuz kam es zu Vorfällen bei Schweißarbeiten, während in Urda Probleme bei der Installation neuer Sicherheitssysteme auftraten. dient mit der Sperrung Berlin-Hamburg als Vorbild für diesen Schritt.
Eine Einstellung des Zugverkehrs könnte die Dauer der Bauarbeiten massiv von fünf Jahren auf nur anderthalb Jahre verkürzen. Die Entscheidung ist von hoher Bedeutung für die nationale Infrastruktur, da sie die Sicherheit der Arbeiter garantiert und die langfristige Zuverlässigkeit der meistgenutzten spanischen Schnellfahrstrecke sicherstellt.