Puente verteidigt Renfe bei Zugverspätungen

Verkehrsminister Óscar Puente macht externe Faktoren wie Unwetter und Bauarbeiten für Störungen im spanischen Schienennetz verantwortlich.

Der spanische Verkehrsminister Óscar Puente hat in einem RNE-Interview am 10. September 2026 betont, dass Renfe nicht für alle Zugverspätungen verantwortlich ist. Er verwies auf externe Faktoren wie ein Unwetter in Katalonien, das den Verkehr massiv beeinträchtigte.

Laut Puente resultiert ein Großteil der Vorfälle aus Ursachen außerhalb der Bahninfrastruktur. So führte etwa ein Gasleck bei Bauarbeiten nahe Madrid zu einem Stillstand. Der Minister verglich die Sensibilität des Schienennetzes zudem mit dem britischen Luftraum.

Die Aussagen verdeutlichen die Komplexität des Bahnbetriebs gegenüber dem Straßennetz. Da das System sehr anfällig für äußere Einflüsse ist, fordert Puente eine differenzierte Betrachtung der Betriebsstörungen, die oft nicht im Einflussbereich von Renfe liegen.


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