Die spanische Banco Sabadell hat den Verkauf einer Beteiligung von 7 Prozent an die französische Bankengruppe BPCE vereinbart. Das Aktienpaket hat basierend auf dem Marktwert vom 5. Oktober 2026 einen geschätzten Wert von rund 1,2 Milliarden Euro.
BPCE kann den Anteil auf bis zu 9,9 Prozent ausbauen und wird einen Sitz im Verwaltungsrat besetzen. Zudem planen beide Institute Kooperationen im Bankgeschäft. BPCE, zu der auch Sparkassen gehören, übernimmt 2025 zudem die portugiesische Novo Banco.
Zusammen mit dem 5-Prozent-Anteil des Versicherungspartners Zurich kontrollieren die Ankeraktionäre nun rund 15 Prozent. Zurich lehnt die Übernahme durch die BBVA ab, da diese im Erfolgsfall die Allianz als neuen Versicherungspartner einsetzen wollte.