Die Stadtverwaltung von Barcelona unter Jaume Collboni hat die vorläufige Genehmigung für eine Erhöhung der IBI-Grundsteuer auf Touristenunterkünfte um bis zu 150 Prozent erhalten. Die Maßnahme sieht gestaffelte Aufschläge je nach Anzahl der Wohnungen vor.
Von den 10.627 Lizenzen entfallen rund 60 Prozent auf Besitzer mit mehr als vier Objekten, die den Maximalsatz zahlen. ERC und BComú stützten den Plan, während Junts sich enthielt. Die Einnahmen von bis zu 8 Millionen Euro sollen in den sozialen Wohnungsbau fließen.
Laut Stadtrat Jordi Valls soll die Steuer die touristische Nutzung eindämmen, da Barcelona ab 2028 Ferienwohnungen komplett verbieten will. Die endgültige Entscheidung über die Neuregelung fällt in der kommenden Plenarsitzung des Stadtrats der Metropole.