Klage gegen Meta nach Suizid von Moderatorin

Die Familie einer ehemaligen Content-Moderatorin verklagt Meta wegen psychischer Belastungen durch gewalttätige Inhalte am Arbeitsplatz.

Die Familie der ehemaligen Meta-Content-Moderatorin Inés Mendoza leitet nach deren Suizid rechtliche Schritte gegen den Konzern ein. Die Französin, die zwischen 2022 und 2025 im Barcelona-Büro tätig war, verstarb im Oktober 2026 durch einen Sturz in Lyon.

Mendoza brachte ihre psychische Instabilität direkt mit der Sichtung gewalttätiger Inhalte in Verbindung und nutzte eine online gesehene Suizidmethode. Trotz ärztlicher Warnungen schied sie 2025 wegen angeblicher Minderleistung und mit Klageverzicht aus.

Der Fall ist Teil einer Sammelklage von Bastet Advocats, der sich bereits über 600 Betroffene angeschlossen haben. Die Vorwürfe richten sich gegen die Arbeitsbedingungen bei Meta und dem Subunternehmer Telus, der den Standort Barcelona im April 2025 schloss.


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