Hypothekenmarkt: Stärkster Einbruch seit 2024

Im Juli 2026 sank die Zahl der Immobilienkredite um 3,5 Prozent, während der Durchschnittszins erstmals wieder über 3 Prozent stieg.

Im Juli 2026 wurden insgesamt 43.372 Hypotheken für den Hauskauf gewährt. Laut Daten des Instituto Nacional de Estadística vom 28. September entspricht dies einem Rückgang von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ist der stärkste Einbruch seit Juni 2024.

Der durchschnittliche Zinssatz für Immobilienkredite stieg im Juli auf 3,01 Prozent und überschritt damit erstmals seit Februar 2025 die 3-Prozent-Marke. Zuvor hatte die EZB unter Christine Lagarde den Leitzins im Juni 2026 um 0,25 Prozentpunkte angehoben.

Die Entwicklung spiegelt sich im Gesamtmarkt wider: In den ersten sieben Monaten 2026 sank die Zahl der Hausverkäufe um 3 Prozent auf 408.881 Objekte. Dies steht im Kontrast zum Vorjahreszeitraum, als die Verkäufe noch um deutliche 18,5 Prozent zulegten.


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