Katalonien braucht 50 Milliarden für Infrastruktur

In den nächsten zehn Jahren sind massive Investitionen in Verkehr und Wasserprojekte nötig, um den Sanierungsstau in Katalonien zu beheben.

benötigt laut Seopan-Präsident Julián Núñez in den nächsten zehn Jahren über 50 Milliarden Euro für Infrastruktur. Auf dem Forum der Cambra de Contractistes d'Obres de Catalunya wurden 34,4 Milliarden für Neubauten und 18,4 Milliarden für Erhalt gefordert.

Der Fokus liegt auf dem Verkehr mit 64 Prozent und Wasserprojekten mit 28 Prozent der Neuinvestitionen. Geplant sind die Bahnlinie R9, ein Collserola-Tunnel sowie der Ausbau der AP7. Rund 5,5 Milliarden Euro fließen in die Wasserversorgung und Abwasserreinigung.

Angesichts europaweit sinkender Investitionsquoten prüft die nun Konzessionen und Pay-per-Use-Systeme auf Autobahnen. Laut Lluís Moreno und Núñez ist dieser massive Finanzbedarf essenziell, um den Sanierungsstau bei Schienen und Straßen zu beheben.


Verwandte Nachrichten

Wetterumschwung in Spanien: Regen und Frost

Mietpreise in Barcelona sinken um 4,4 Prozent

DGT startet Sonderoperation zu Allerheiligen

Katalonien: Frist für Immobilien-Gesetz verstrichen

Puente erwägt Sperrung von Madrid-Barcelona