In der spanischen Exklave Ceuta befinden sich laut Jugendministerin Sira Rego zwischen 500 und 700 unbegleitete Minderjährige auf der Straße. Insgesamt sind über 2.000 Minderjährige in Schutzsystemen erfasst, wobei die meisten von ihnen in Spanien bleiben wollen.
Die Zentralregierung stellte 90 Millionen Euro bereit, während eine Gesetzesreform von 2025 die solidarische Umverteilung regelt. Trotz 600 bearbeiteter Akten blieb eine Antwort Marokkos aus. Täglich kehren jedoch bis zu 200 Migranten freiwillig dorthin zurück.
Die Lage verschärft die Spannungen zwischen der Zentralregierung und den von der Volkspartei PP geführten Regionen, da Ceuta die rechtliche Zuständigkeit trägt. Minister Torres schätzt, dass insgesamt über 3.000 Migranten derzeit ohne feste Unterkunft sind.