Massenverlegung von 3.000 Migranten in Ceuta

Nach Unruhen an den Stränden von Ceuta beginnt die Verlegung von Migranten in ein Hafenlager unter Kritik von Polizeigewerkschaften.

Am Freitagmorgen, den 18. September 2026, begann in Ceuta die Massenverlegung von rund 3.000 Migranten von den Stränden Benítez und Trampolín in eine Hafenanlage. Während der Aktion durchbrachen Personen die Sicherheitsabsperrungen, was zu Polizeieinsätzen führte.

Die Audiencia Nacional genehmigte die Nutzung des Lagers, das Platz für 1.800 Menschen bietet; eine Erweiterung um 2.000 Plätze wird geprüft. Laut JUPOL-Generalsekretär Aarón Rivero sind 70 Beamte direkt im Einsatz, während insgesamt 170 UIP-Kräfte vor Ort sind.

Die Gewerkschaft SUP fordert einen Stopp des Lagers wegen Sicherheitsrisiken. Sprecherin Ana Alarcón und die JUPOL kritisieren, dass die Regierung weder ausreichende Kapazitäten noch notwendige materielle und personelle Ressourcen vorab sichergestellt habe.


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