Maricarmen Abascal nach Zwangsräumung verstorben

Die 87-jährige Maricarmen Abascal ist nach ihrer Räumung im Madrider Stadtteil Retiro im Hospital Gregorio Marañón gestorben.

Maricarmen Abascal ist am Mittwoch, den 7. Oktober 2026, im Alter von 87 Jahren im Hospital Gregorio Marañón in Madrid verstorben. Die Nachricht wurde durch das Sindicato de Inquilinas bestatigt. Abascal war erst am 23. September aus ihrem Heim im Stadtteil Retiro zwangsgeräumt worden.

Die ehemalige Sekretärin lebte seit 1956 in der Wohnung, die ihr Vater einst mietete. Nach dem Kauf durch eine Firma vor sechs Jahren forderten die Eigentümer 1.600 Euro Miete statt der bisherigen 500 Euro. Trotz einer Einigung zur Rückkehr verstarb sie nach vier Räumungsversuchen.

Der Fall löst Bestürzung aus, da Abascal sieben Jahrzehnte in der Wohnung verbrachte und seit der Räumung durchgehend hospitalisiert war. Gemäß ihrem letzten Wunsch sollen ihre sterblichen Überreste nun im Kantabrischen Meer beigesetzt werden, fernab ihres langjährigen Wohnorts.


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