Migrationskrise in Ceuta belastet Debatte

Ministerpräsident Sánchez und Oppositionsführer Feijóo streiten über den Umgang mit steigenden Flüchtlingszahlen in der Exklave Ceuta.

Die Krise in Ceuta prägte die Debatte zwischen Ministerpräsident Pedro Sánchez und Oppositionsführer Alberto Núñez Feijóo im Unterhaus. In den letzten sechs Wochen erreichten über 70.000 Menschen die Stadt, was die lokalen Kapazitäten massiv unter Druck setzt.

Sánchez verwies bei Fragen zu Minderjährigen auf Ceutas Präsident Juan Jesús Vivas, während Feijóo nach dem letzten Kontakt zu Marokko fragte. Trotz Berichten über Massenaufrufe zur Grenzüberquerung blieb Sánchez eine Antwort zu Gesprächen mit Rabat schuldig.

Die Regierung stellte 25 Millionen Euro bereit und prüft Transfers auf das Festland ohne regionale Zustimmung. Für die Rückführung erwachsener Migranten müssen jedoch erst Einzelakten bearbeitet werden, wofür zusätzliche Räumlichkeiten in Ceuta nötig sind.


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