Polizeibericht belastet Marokko in Ceuta-Krise

Ein Bericht für den Nationalen Gerichtshof belegt die gezielte Steuerung von Menschenmassen durch marokkanische Agenten nach Ceuta.

Ein Polizeibericht belastet schwer bezüglich der Krise in am 30. und 31. Juli. Laut dem Dokument, das der Richterin María Tardón am Nationalen Gerichtshof vorliegt, haben marokkanische Agenten die Menschenmassen gezielt zum Grenzübergang El Tarajal geleitet.

Der Bericht widerspricht Aussagen von Innenminister und Ministerpräsident , die eine Verantwortung Marokkos verneinten. Die Ermittler sehen eine geplante Strategie, bei der Gendarmen unter Befehl von Zivilagenten agierten.

Für Emiliano García-Page und andere Beobachter ist die Feststellung zentral, dass der Massenansturm laut Polizei kein reines Migrationsereignis war. Die gezielte Steuerung durch marokkanische Kräfte deutet auf politische Ziele jenseits der Migration hin.


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