Navarras Regierungspräsidentin María Chivite hat im Parlament angekündigt, dass die Region fünf minderjährige Migrantinnen aus Ceuta aufnimmt. Zudem werden rund 600 Impfdosen zur Unterstützung bereitgestellt. Dies erklärte sie während der ersten Kontrollsitzung.
Chivite kritisierte die Reaktion der Zentralregierung in den ersten 48 Stunden der Krise als unzureichend agil. Während EH Bildu und UPN Fragen zur Lage stellten, betonte sie den laufenden Austausch mit Madrid und Ceuta. Remigrationsvorschläge lehnte sie ab.
UPN-Sprecher Javier Esparza bezeichnete die Ereignisse in Ceuta als Angriff auf die territoriale Integrität Spaniens. Die Debatte verdeutlicht die politischen Spannungen bezüglich der Migrationspolitik und der staatlichen Souveränität innerhalb der Region.