Spanien beschließt neue Bahnsicherheitsmaßnahmen

Nach schweren Zugunglücken investiert Spanien in das Signalsystem ERTMS 2 und verschärft die Kontrollen im Hochgeschwindigkeitsnetz.

Der spanische Ministerrat hat am 3. November 2026 Maßnahmen zur Erhöhung der Bahnsicherheit beschlossen. Hintergrund ist ein schwerer Unfall in Urda am 28. Oktober nach einem Versagen des LZB-Systems. Verkehrsminister kündigte zudem strengere Kontrollen in den Leitzentralen und bessere Arbeitsbedingungen für Verkehrsregler an.

Der Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Madrid und Sevilla bleibt nach dem Vorfall in voraussichtlich bis zum 13. Dezember 2026 unterbrochen. installiert derzeit das moderne Signalsystem ERTMS 2 als Ersatz für das veraltete LZB. Die staatliche Agentur für Eisenbahnsicherheit (AESF) wird den Korridor nun erneut einer Auditierung unterziehen.

Die Normalisierung des Verkehrs auf der Strecke wird erst für Anfang 2027 erwartet. Innerhalb von neun Monaten ereigneten sich in Adamuz und Urda zwei schwere Unfälle. Aufgrund anstehender Renovierungsarbeiten prüft das Verkehrsministerium derzeit auch Kapazitätskürzungen auf der wichtigen Verbindung zwischen Madrid und der Metropole Barcelona.


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