Das spanische Verbraucherministerium unter Pablo Bustinduy hat die Löschung von 8.318 Anzeigen für Touristenunterkünfte auf zwei Immobilienportalen angeordnet. Die Inserate verstoßen gegen das Maricarmen-Dekret, da sie Kurzzeitmieten unter 31 Tagen anbieten.
Betroffen sind vor allem 6.772 Objekte in , wobei 96 Prozent im Stadtgebiet liegen. Laut Ministerium fehlen verpflichtende Angaben wie der Mietpreisindex Serpavi. Solche Angebote gelten als irreführend und verletzen das Verbraucherschutzgesetz massiv.
Die Plattformen haften bei Nichtlöschung direkt. Das Vorgehen folgt auf drastische Strafen gegen Airbnb und Alquiler Seguro. Ziel ist die Durchsetzung der 10-prozentigen Mehrwertsteuerpflicht für Ferienwohnungen sowie der Schutz vor missbräuchlichen Praktiken.