Lehrerstreik in Madrid blockiert Autobahn A-3

In Madrid fordern streikende Lehrkräfte mit Straßenblockaden und Arbeitsniederlegungen bessere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter.

In hat ein Streik der Lehrkräfte im öffentlichen Bildungswesen am Montag, den 19. Oktober 2026, zu massiven Verkehrsbehinderungen geführt. Demonstrierende blockierten die Autobahn in Richtung der Hauptstadt. Der unbefristete Ausstand begann bereits am 14. Oktober und umfasst alle Bildungsstufen mit Ausnahme des universitären Bereichs.

Die Gewerkschaften , CGT, UGT sowie CSIF fordern eine Reduzierung der Wochenstunden auf 17 im Sekundarbereich und 22 in der Primarstufe. Zudem verlangen sie kleinere Klassen, mehr Personal für Inklusion, eine Gehaltserhöhung von 600 Euro monatlich sowie das Ende des aktuellen Bilingualismus-Modells und Maßnahmen gegen soziale Segregation.

Der Arbeitskampf wird von Plattformen wie Educación Especial Digna und Queremos FP unterstützt, wobei sich auch Gruppen der Universitäten Complutense und Rey Juan Carlos angeschlossen haben. Die Forderungen nach Lohngleichheit und Gefahrenzulagen in der Sonderpädagogik unterstreichen die angespannte Lage im spanischen Bildungssystem.


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