Spanien plant strengere Regeln für Fernstudium

Ministerpräsident Sánchez kündigt Reformen für höhere Qualitätsstandards und mehr Präsenzpflicht an spanischen Universitäten an.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat ein neues Dekret zur Qualitätssicherung im Fernstudium angekündigt. Die Reform betrifft die derzeit 49 privaten und 50 öffentlichen Universitäten des Landes und zielt auf strengere Standards bei Online-Studiengängen ab.

Kernpunkt ist die Präsenzpflicht für Gesundheitsberufe wie Psychologie oder Pharmazie. Zudem müssen künftig 50 Prozent der Dozenten pro Studiengang promoviert sein und 40 Prozent Vollzeitverträge halten. Bisher galt die Promotionsquote nur für die gesamte Fakultät.

Die Neuregelung soll bis zu den Wahlen 2027 verabschiedet werden, um die akademische Qualität langfristig zu sichern. Während Medizin bereits rein präsent gelehrt wird, müssen hybride Modelle in der Sportwissenschaft nun an die neuen Vorgaben angepasst werden.


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