Telefónica Deutschland setzt auf Sparkurs

Nach dem Ende des 1&1-Vertrags plant CEO Santiago Argelich den Abbau von 1.000 Stellen und forciert Kooperationen mit Siemens und O2.

Telefónica hat eine neue Strategie für seine deutsche Tochtergesellschaft unter CEO Santiago Argelich vorgestellt. Nach dem Ende des Wholesale-Vertrags mit , was zu Umsatz- und EBITDA-Einbußen führte, setzt der drittgrößte Anbieter nun auf organisches Wachstum.

Im Fokus stehen Kooperationen mit , Deichmann und JYSK sowie die Marke O2 für qualitätsbewusste Haushalte. Während Aldi Talk das Prepaid-Segment bedient, erfolgt zur Effizienzsteigerung ein Stellenabbau von 15 Prozent, der rund 1.000 Mitarbeiter trifft.

Deutschland bleibt mit 83 Millionen Einwohnern und einem Marktvolumen von 83,5 Milliarden Euro ein Kernmarkt für den Konzern unter Marc Murtra. Trotz der Dominanz von Telekom und Vodafone verzichtet vorerst auf aktive Fusionen oder Zukäufe.