Die Banco Santander plant einen Stellenabbau in ihren Technologiesparten Santander Digital Services und Gravity. Nach der Fusion von SDS mit Santander Global Technologies and Operations sollen Doppelstrukturen beseitigt werden. Die Bank hat bereits erste Gespräche mit Gewerkschaftsvertretern über die Umstrukturierung aufgenommen.
Betroffen sind Einheiten mit weltweit rund 13.000 Beschäftigten. Neben Synergien führt die Bank den Abschluss technologischer Projekte als Grund für den geringeren Personalbedarf an. Die Cloud-Plattform Gravity soll bis Jahresende global ausgerollt sein. Genaue Zahlen zum geplanten Stellenabbau wurden bisher noch nicht kommuniziert.
Dies ist das erste offizielle Verfahren dieser Art seit der Pandemie. Parallel bietet Santander ein Vorruhestandsprogramm für Mitarbeiter ab 55 Jahren an, das bis zu 76 Prozent des Gehalts garantiert. Gewerkschaften rechnen hierbei mit jährlich bis zu 1.000 Austritten, während die Verhandlungen für den neuen Stellenabbau noch ausstehen.