Die Agrarverbände Asaja, COAG und Unión de Uniones haben für den 28. Oktober eine große Traktoren-Demonstration in Madrid angekündigt. Unter dem Motto „Wir produzieren dein Essen, wir verdienen es, von unserer Arbeit zu leben“ ziehen sie vor das Agrarministerium.
Die Landwirte protestieren gegen steigende Produktionskosten, insbesondere für Agrardiesel, sowie gegen die Nichteinhaltung des Lebensmittelkettengesetzes. Zudem fordern sie eine starke Gemeinsame Agrarpolitik, weniger Bürokratie und Schutz vor Importen.
Während die Organisatoren sofortiges Handeln verlangen, nimmt der Verband UPA nicht teil. Er verweist auf die Wahlen am 29. November und will erst danach mobilisieren, da der Wahlkampf den Handlungsspielraum der Regierung sowie der Institutionen einschränke.