Ermittlungen gegen Plus Ultra: Ex-Chef sagt aus

Der ehemalige Präsident von Plus Ultra gesteht Provisionsvereinbarungen über staatliche Hilfen und belastet das Umfeld von Ex-Premier Zapatero.

Julio Martínez Sola, Ex-Präsident von Plus Ultra, sagte vor der Audiencia Nacional aus. Er gab an, eine Provision von 1 % mit dem Geschäftsmann Julio Martínez Martínez für staatliche Hilfen vereinbart zu haben, die sich auf 53 Millionen Euro beliefen.

Sola behauptet, 2020 mit Ex-Premier Zapatero telefoniert zu haben, was dieser bestreitet. Zudem gab er an, dass ein Beratungsvertrag über 5.000 Euro monatlich mit der Firma Análisis Relevante ohne reale Gegenleistung zur Vermittlung geschlossen wurde.

Richter José Luis Calama ordnete nun Berichte der Nationalpolizei über venezolanischen Kapitaleinfluss sowie eine Untersuchung der Konten von Zapatero an. Auch die Rolle des ehemaligen CEOs Roberto Roselli steht im Fokus der laufenden Ermittlungen.