Die Inflation in der ist im August auf 3,3 Prozent gestiegen, wie am Dienstag mitteilte. Damit liegt die Teuerungsrate deutlich über dem mittelfristigen Ziel der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent. Besonders die Energiepreise trieben die Entwicklung mit einem Anstieg von 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr massiv voran.
Während die Preise für Energie deutlich anzogen, moderierte sich die Kerninflation auf 2,1 Prozent. Dienstleistungen verteuerten sich um 3,0 Prozent, während Industriegüter ohne Energie um 1,2 Prozent stiegen. Lebensmittel, Alkohol und Tabak blieben mit 1,2 Prozent stabil, wobei frische Lebensmittel ein Plus von 2,7 Prozent verzeichneten.
Regional zeigen sich starke Unterschiede: Litauen meldete 5,8 Prozent, Bulgarien 5,1 Prozent und Spanien 4,5 Prozent Teuerung. In Estland lag der Wert bei 1,3 Prozent. Ein wesentlicher Faktor bleibt der Ölpreis, da Brent-Rohöl seit Jahresbeginn 2026 um fast 41 Prozent teurer wurde, was den Druck auf die Verbraucherpreise weiter erhöht.