Im Sommer 2026 starben in schätzungsweise 50.391 Menschen an den Folgen extremer Hitze. Laut einer Studie in Nature Health übertrifft diese Zahl die Rekordwerte von 2022, 2003 und 2025 deutlich. Besonders betroffen waren Senioren ab 85 Jahren mit 22.502 Opfern.
Zwischen Ende Mai und Ende August 2026 folgten Hitzewellen kontinuierlich aufeinander, wobei die Temperaturen teils 7,3 °C über dem Normalwert lagen. In starben 6.824 Menschen, wobei Städte wie , Barcelona und Madrid besonders hohe Todeszahlen meldeten.
Der menschengemachte Klimawandel ist laut Forschern wie Malcolm Mistry für 65 Prozent dieser Todesfälle verantwortlich. Während dieser Anteil Anfang des 21. Jahrhunderts noch bei 40 Prozent lag, verdeutlicht die aktuelle Datenlage die steigende Gefahr extremer Hitze.