Das spanische Finanzministerium verschiebt die Einführung des Rechnungskontrollsystems Verifactu auf das Jahr 2028. Diese Entscheidung der Steuerbehörde zielt darauf ab, den Zeitplan mit der obligatorischen E-Rechnung für kleinere Unternehmen zu harmonisieren.
Das System erfordert die automatische Erstellung unveränderbarer Datensätze bei jeder Rechnungsstellung zur Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit. Die Anpassung erfolgt auch auf Wunsch des Steuerberaterverbandes Aedaf, der ein Moratorium gefordert hatte.
Die Neuausrichtung dient der technischen Konvergenz und bereitet Spanien auf die EU-weite digitale Meldepflicht ViDA ab 2030 vor. Bis Oktober 2028 müssen alle Betriebe mit weniger als acht Millionen Euro Umsatz die neuen Vorgaben vollständig umsetzen.