Die Gewerkschaften UGT und CC OO erwägen umfassende Mobilisierungen aufgrund der aktuellen Wohnungs- und Lohnsituation. Pepe Álvarez (UGT) und Unai Sordo (CC OO) schließen dabei auch einen Generalstreik nicht aus, um auf die soziale Lage zu reagieren.
Nachdem der Kongress am 2. Oktober 2026 zwei Wohnungsdekrete ablehnte, plant die UGT interne Beratungen für den 5. Oktober. Sordo verwies zudem auf Rekordpreise bei Benzin und forderte angesichts hoher Unternehmensgewinne deutliche Lohnsteigerungen ein.
Die Entscheidung über gemeinsame Protesttage soll in Abstimmung beider Organisationen fallen. Vor dem Hintergrund der für den 29. November 2026 angekündigten Neuwahlen durch Pedro Sánchez gewinnen diese gewerkschaftlichen Forderungen an politischem Gewicht.