In Spanien wächst der Druck auf die Regierung aus PSOE und Sumar angesichts der Wohnraumkrise. Das Sindicato de Inquilinas organisierte Proteste, bei denen junge Menschen auf der Puerta del Sol campierten, um auf die prekäre Lage am Markt aufmerksam zu machen.
Die Bank von Spanien schätzt das Defizit auf fast eine Million Wohneinheiten, obwohl Baugenehmigungen in fünf Jahren um 30 Prozent stiegen. Experten wie Ramón Bastida, Matilde Cuena und Julio Tejedor verweisen zudem auf die ausstehende Reform des Bodengesetzes.
Das Problem verschärft sich durch den geringen Bestand an öffentlichem Mietwohnraum. Während Verwaltungen Einnahmen aus Erwerb und Besitz von Immobilien generieren, bleibt die Schaffung von nachhaltigem Wohnraum eine zentrale politische Herausforderung.