Frente Amplio kürt Ada Colau zur Spitzenkandidatin

Das Linksbündnis Frente Amplio zieht mit Ada Colau in die Parlamentswahlen, während die Verhandlungen mit Podemos in Madrid scheiterten.

Das Linksbündnis Frente Amplio hat am Samstag, den 17. Oktober 2026, in offiziell als Spitzenkandidatin für die kommenden Parlamentswahlen vorgestellt. Die Allianz umfasst Parteien wie IU, Movimiento Sumar, Más Madrid und die Comunes. Colau kandidiert für das Amt der Regierungspräsidentin und führt die Wahlliste in Barcelona an.

Die Koalitionsbildung verlief differenziert: Während Frente Amplio in Valencia mit Compromís und auf den Kanaren mit Nueva Canarias Einigungen erzielte, scheiterten Verhandlungen mit in Madrid und Katalonien. In Madrid führt Emilio Delgado die Liste an, während Podemos dort mit als eigene Präsidentschaftskandidatin antritt.

Die politische Landschaft bleibt gespalten, da Podemos in Katalonien mit der ERC kooperiert. Irene Montero und Gabriel Rufián planen gemeinsame Wahlkampfauftritte in ganz Spanien. Frente Amplio sicherte sich zudem Bündnisse mit der Chunta in Aragon, Batzarre in Navarra sowie der Iniciativa del Pueblo Andaluz, um die linke Basis zu verbreitern.


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