Die Gewerkschaften UGT und CCOO forderten am Dienstag, den 13. Oktober 2026, eine Anhebung des Mindestlohns um mindestens 7 Prozent für das Jahr 2027. Dies entspräche einem Bruttojahresgehalt von 18.284 Euro bzw. monatlich 1.306 Euro bei 14 Auszahlungen.
Das Arbeitsministerium plant die Umsetzung zum 1. Januar 2027 und will den Beschluss noch vor den Neuwahlen am 29. November fassen. Parallel dazu sollen strengere Regeln zur Arbeitszeiterfassung eingeführt werden, während Experten derzeit Spielräume prüfen.
Die Forderung liegt deutlich über der Inflationsprognose der Banco de España von 3,7 Prozent für 2027. Angesichts des für den 11. November geplanten Generalstreiks und der bevorstehenden Wahlen steht die Regierung unter erheblichem politischem Zeitdruck.