Das Streikkomitee der Madrider Mediziner hat zu einem zwölftägigen regionalen Streik aufgerufen. Die Arbeitsniederlegungen, getragen von Verbänden wie AMYTS und AME, sind in vier Blöcken zwischen Oktober und Dezember geplant, um den Druck zu erhöhen.
Eine Umfrage unter 1.299 Fachkräften stützt diesen Kurs: 53,1 Prozent stimmten für die Fortsetzung des Protests, während 34,9 Prozent dagegen waren. Gefordert werden unter anderem bessere Vergütungen für Bereitschaftsdienste und neue Karrieremodelle.
Während Regionen wie das Baskenland Einigungen erzielten, bleibt die Lage in Madrid angespannt. Die Forderungen umfassen zudem begrenzte Patientenzahlen in der Primärversorgung sowie die Kompensation von Gehaltsverlusten aus dem Jahr 2010.