Am 1. Oktober 2026 tritt in Spanien eine umfassende Reform der Straßenverkehrsordnung in Kraft. DGT-Direktor Pere Navarro führt neue Regeln ein, die besonders den Schutz gefährdeter Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrer und E-Scooter-Fahrer stärken.
Für E-Scooter gilt künftig ein Mindestalter von 15 Jahren sowie eine Helm- und Westenpflicht. Autofahrer müssen beim Überholen von Radfahrern die Geschwindigkeit um 20 km/h drosseln und 1,5 Meter Abstand halten. Verstöße kosten pauschal 200 Euro Bußgeld.
Die Reform reagiert auf steigende Unfallzahlen: 2024 machten gefährdete Gruppen 50,8 % der Verkehrstoten aus. Angesichts einer alternden Gesellschaft, die bis 2050 zu 30 % aus über 65-Jährigen bestehen wird, soll die Sicherheit nachhaltig erhöht werden.