Die spanische Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 0,7 Prozent gewachsen und übertraf damit das Vorquartal um ein Zehntel. Laut Daten des Statistikamtes INE setzt sich damit eine Serie von zwölf Quartalen mit Zuwächsen von mindestens 0,5 Prozent fort.
Wesentliche Treiber waren der private Konsum, der um 1,2 Prozent zulegte, sowie die Bruttoanlageinvestitionen mit einem Plus von 1,4 Prozent. Auch der Bausektor verzeichnete ein Wachstum von 1,0 Prozent, während gleichzeitig die Ölpreise am Markt stiegen.
Für das Gesamtjahr prognostizieren sowohl die spanische Regierung als auch die OECD ein Wirtschaftswachstum von 2,6 Prozent. Dieser Wert entspricht der aktuellen Vorjahresrate und unterstreicht die anhaltende Stabilität der spanischen Konjunkturentwicklung.