Spaniens reichste Viertel: La Moraleja an Spitze

Die Steuerbehörde meldet für 2024 Rekordeinkommen in Madrid, während die Kluft zwischen Arm und Reich landesweit weiter auseinandergeht.

Die spanische Steuerbehörde hat am 8. Oktober 2026 die Einkommensteuerstatistik für 2024 nach Postleitzahlen veröffentlicht. In 13 Vierteln überstieg das Durchschnittseinkommen 100.000 Euro, wobei La Moraleja in Madrid mit 235.556 Euro den Spitzenplatz belegt.

Hinter La Moraleja folgen Ciudalcampo mit 145.046 Euro und Fuente del Fresno mit 139.369 Euro. In Barcelona führt Muntaner mit 127.182 Euro. Auffällig sind Zuwächse in Murcia um 258 % sowie in A Coruña um 121 %, während Torreblanca nur 11.560 Euro verzeichnet.

Die Kluft zwischen dem reichsten und ärmsten Viertel Spaniens beträgt über 220.000 Euro. Die Statistik umfasst Großstädte ab 200.000 Einwohnern, spart jedoch das Baskenland und Navarra aufgrund eigener Steuersysteme aus. Viele Viertel liegen unter 20.000 Euro.


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