Die Regierung führt zum Schuljahr 2027/2028 wieder Pflichtlektüren im Abitur ein. Diese Maßnahme ist Teil eines neuen Leitfadens zur Lernverbesserung, den Bildungsministerin Esther Niubó vorstellte. Die Werke stammen aus dem katalanischen und spanischen Kanon.
Zuvor wurden unter dem Lomloe-Lehrplan gemeinsame Leselisten abgeschafft, was 2025 erstmals zu Prüfungen ohne spezifische Buchfragen führte. Lehrkräfte protestierten gegen diese Änderungen und die Reduzierung der Fachstunden für Sprachen in der Oberstufe.
Der neue Leitfaden umfasst zudem Maßnahmen für Mathematik, Mündlichkeit, Debatten und Handschrift. Ziel ist die gezielte Förderung grundlegender Kompetenzen. Die Rückkehr zur verbindlichen Lektüre soll die literarische Bildung der Schüler nachhaltig stärken.