Spanische Lehrer arbeiten weniger als OECD-Schnitt

Trotz kürzerer Arbeitszeiten und hohem Einstiegsgehalt kämpfen Spaniens Lehrkräfte mit befristeten Verträgen und sinkenden Schülerzahlen.

Spanische Lehrkräfte arbeiten wöchentlich durchschnittlich 38 Stunden und damit zwei Stunden weniger als der OECD-Schnitt von 40,8 Stunden. Während Grundschullehrer in Spanien 828 Unterrichtsstunden leisten, liegt dieser Wert in der Sekundarstufe bei 642.

Trotz kürzerer Arbeitszeiten sind 71 % der Lehrer zufrieden, wobei das Einstiegsgehalt in der Grundschule 24 % über dem OECD-Schnitt liegt. Problematisch bleiben die Befristungen: 24,6 % der Verträge laufen maximal ein Jahr, was die Planungssicherheit hemmt.

Die Bildungsausgaben Spaniens liegen mit 3,9 % des BIP unter dem OECD-Schnitt von 4,2 %. Angesichts sinkender Schülerzahlen und eines prognostizierten Rückgangs der 5- bis 14-Jährigen um 13 % bis 2033 steht das Bildungssystem vor einem massiven Wandel.


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