Erster Todesfall durch Shamonda-Virus bestätigt

Nach dem ersten menschlichen Todesfall in Frankreich warnt Spanien vor der Ausbreitung des durch Mücken übertragenen Shamonda-Virus.

Das spanische Landwirtschaftsministerium (MAPA) warnt vor dem Shamonda-Virus in Rinderbetrieben. In wurde am 22. Oktober 2026 der weltweit erste Todesfall eines Menschen mit schwerer Immunsuppression infolge einer Infektion offiziell bestätigt.

Das Virus wird durch Mücken übertragen und beeinträchtigt die Milchproduktion, führt jedoch nicht zum Tod der Tiere. In sind Provinzen wie Cordoba, Toledo und Girona betroffen. Auch in , Österreich und der Schweiz traten bereits Fälle auf.

Obwohl für die allgemeine Bevölkerung laut französischen Behörden aktuell kein Gesundheitsrisiko besteht, laufen epidemiologische Untersuchungen. Die Krankheit gilt als neuartig und nicht meldepflichtig, belastet jedoch die Landwirtschaft durch Ertragseinbußen.


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