hat einen Steuerentwurf von Frente Amplio zur Regulierung des Mietmarktes vorgelegt. Geplant ist eine jährliche Abgabe von zehn Prozent auf den Immobilienwert für Großbesitzer, die keine bezahlbaren Mieten anbieten. Die Steuer greift bei Firmen ab dem ersten Objekt und bei Privatpersonen ab der vierten Immobilie über 800.000 Euro.
Die Maßnahme zielt auf Eigentümer ab, deren Mieten über dem staatlichen Referenzindex liegen. Laut Colau müssten Preise in Städten wie oder um über 30 Prozent sinken. Betroffen wären etwa 737 Unternehmen. Ziel ist die Mobilisierung von rund 213.840 leerstehenden Objekten sowie die Preissenkung bei 272.160 Mietwohnungen.
Die Einnahmen sollen Investitionen in bezahlbaren Wohnraum finanzieren, die auf ein Prozent des BIP steigen sollen. Dies umfasst Bau, Erwerb und Sanierung. Angesichts von 100.000 Wohnungen in der Hand von nur 13 Investmentfonds soll die Steuer den Druck auf den Markt erhöhen und das Angebot an preisgebundenem Wohnraum massiv vergrößern.