Spanien: Sánchez plant neues Wohnungsdekret

Ministerpräsident Pedro Sánchez bringt am Dienstag ein Dekret gegen die Wohnungsnot ein, während Proteste an der Puerta del Sol andauern.

Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte am Sonntag in Getafe an, dass die spanische Regierung am kommenden Dienstag ein neues Wohnungsdekret in den Ministerrat einbringen wird. Parallel dazu kampieren Dutzende Menschen aus Protest an der Puerta del Sol.

Sánchez fordert die parlamentarischen Gruppen zur Validierung des Dekrets auf. Währenddessen droht der Koalitionspartner Sumar mit internem Widerstand, sollte der Entwurf nicht ambitioniert genug ausfallen. Vizepräsidentin Yolanda Díaz unterstützt die Proteste.

Die Debatte wird durch Fälle wie den der 87-jährigen Maricarmen Abascal befeuert, deren drohende Zwangsräumung soziale Unruhen auslöste. Das Thema Wohnraum bleibt somit ein zentraler Konfliktpunkt für die kommenden Regional- und Kommunalwahlen im Jahr 2027.


Verwandte Nachrichten

Mietproteste: Zeltlager auf Madrids Puerta del Sol

Großrazzia in Ceuta: Räumung von Migrantenlagern

Urteil: Mercadona darf Erdmandelmilch frisch nennen

Vorschlag für Reviva-Programm im Retiro-Viertel

Spanien: Wohnungsnot spitzt sich bis 2028 zu