Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte am Sonntag in Getafe an, dass die spanische Regierung am kommenden Dienstag ein neues Wohnungsdekret in den Ministerrat einbringen wird. Parallel dazu kampieren Dutzende Menschen aus Protest an der Puerta del Sol.
Sánchez fordert die parlamentarischen Gruppen zur Validierung des Dekrets auf. Währenddessen droht der Koalitionspartner Sumar mit internem Widerstand, sollte der Entwurf nicht ambitioniert genug ausfallen. Vizepräsidentin Yolanda Díaz unterstützt die Proteste.
Die Debatte wird durch Fälle wie den der 87-jährigen Maricarmen Abascal befeuert, deren drohende Zwangsräumung soziale Unruhen auslöste. Das Thema Wohnraum bleibt somit ein zentraler Konfliktpunkt für die kommenden Regional- und Kommunalwahlen im Jahr 2027.